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Franz Stadelmann wuchs als
viertes von sieben Kindern auf einem Bauernhof auf.
Die ganze Familie war sehr musikalisch. Franz lernte früh autodidaktisch
Akkordeon, Klavier, Bassgeige, Gitarre und Mandoline spielen.
Nach der Landwirtschaftsschule absolvierte er eine Lehre als Automechaniker
und wurde später
Fahrlehrer. Seit 1968 hat er eine eigene Fahrschule. Drei Jahre Ausbildung am
Konservatorium Luzern formten den Vollblutmusiker zum Fachmann für Chorleitung
und zusammen mit seinem jodlerischen Können zum Kursleiter des
Jodlernachwuchses.
Ab 1960 trat Franz Stadelmann mit seiner Schwester Vreny im Duett auf,
beglückte Ungezählte durch seine unbeschwerte, fröhliche Art mit eigenen Jodeln
und Liedern, die von Lebensfreude sprühen. 1962 gründete er die Ländlerkapelle
"Paradiso" Schüpfheim.
Unzählige Ländlermusikstücke, Chorlieder, Duettlieder und Jödeli stammen aus
seiner Feder, auch alle Texte sowie zahlreiche Gedichte aus seinem
Erlebniskreis.
Bekannte Titel sind «O Äntlibuech», «Alphornjodel», «Am Morge», «S`isch
Herbst», «Beichle-Juutz», «Däheim», «s`Vreny», «De Fränzeli», «Dankbarkeit»
u.a.m.
Sie sind in verschiedenen Sammelbänden erschienen.
Das Jodeln gehört neben der Berufsarbeit zum Wesen des begabten Entlebuchers.
Als Pressemitarbeiter bei diversen Zeitungen, als Moderator von Radiosendungen
und als nebenamtlicher Lehrer an der Musikschule Escholzmatt setzt sich Franz
Stadelmann unentwegt für die Volksmusik ein. Seit 1974 ist er erfolgreicher
Leiter von Jodelkursen und seit 1977 engagierter Kampfrichter.
Weitere Informationen dazu unter:
www.goldenerviolinschluessel.ch
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